Konzept

 

„Keine große Leistung wurde je aus dem
Stegreif erbracht. Und so müssen wir uns damit zufrieden geben, überall auf gleiche Weise vorwärts zu kommen – Schritt für Schritt.“

(c) Samuel Smiles

 

Funktionscluster

Smart VitAALity hat verschiedene, auf die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer abgestimmte Funktionen und kann dadurch unterschiedliche Anforderungen abdecken. Dabei lassen sich drei große Bereiche unterscheiden:

Gesundheitsmanagement:

  • Beobachtung des eigenen Gesundheitszustandes (z.B. durch Messung des Blutdrucks) und Darstellung der gemessenen Werte
  • Videotelefonie und ärztliche Beratung, wenn erwünscht

Erfassung und Einschätzung des Wohlbefindens:

  • Persönliche Einschätzung des Wohlbefindens und Beobachtung von Veränderungen in der Alltagsroutine
  • Aktive Alarmfunktion für den Notfall

Gemeinschaft und Alltagsunterstützung:

  • Nachbarschaftshilfe
  • Bereitstellung von wichtigen Informationen aus der Umgebung
  • Videotelefonie, Internet, u.s.w.

 

Modell

Auf Basis der technischen Systementwicklung wird  Smart VitAALity in 100 SeniorInnen-Haushalten im urbanen Dreieck Klagenfurt – Villach – Ferlach evaluiert, um die Auswirkungen auf die subjektive Lebensqualität, den individuellen Nutzen und mögliche Hürden im Umgang mit neuen Technologien zu erheben und eine darauf aufsetzende sozio-ökonomische Analyse zu realisieren.

Das Evaluierungsmodell enthält neben Usability- und Akzeptanzevaluierungen eine als kontrollierte Studie realisierte Wirkungsanalyse der subjektiven Lebensqualität sowie einer darauf aufsetzenden sozio-ökonomischen Potentialanalyse. Die Ergebnisse der Studie sollen eine argumentative Basis für die Überführung einzelner Komponenten bzw. Services in ein (Regel)-Finanzierungsmodell als wichtigen Bestandteil einer Nachhaltigkeitsstrategie bilden.